„Kein Platz für Missbrauch“
dieser Leitsatz steht für unsere klare Haltung:
Die Südstadtschule ist ein sicherer Ort für Kinder und Jugendliche.
Der Schutz vor sexualisierter Gewalt ist für uns kein Zusatzthema, sondern ein zentraler Bestandteil unseres pädagogischen Selbstverständnisses. Kinder haben ein Recht auf Schutz, Würde und Unversehrtheit – daran orientieren wir unser gesamtes Handeln.

Warum uns das wichtig ist
Schule ist ein Ort des Vertrauens. Kinder verbringen hier einen großen Teil ihres Alltags. Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende erleben sie täglich, bauen Beziehungen auf und nehmen Veränderungen wahr.
Deshalb tragen wir eine besondere Verantwortung:
- frühzeitig hinschauen
- sensibel reagieren
- professionell handeln
- Kinder stärken und schützen
Unser Schutzkonzept schafft klare Strukturen, gibt Handlungssicherheit im Verdachtsfall und sorgt dafür, dass Betroffene Unterstützung erhalten. Gleichzeitig schützt es auch Mitarbeitende durch transparente Verfahren und verbindliche Regeln.
Was unser Schutzkonzept umfasst
1. Klare Interventionspläne
Für unterschiedliche Verdachtsfälle – innerhalb und außerhalb der Schule – gibt es verbindliche Abläufe:
- Dokumentation und Transparenz
- Information der Schulleitung
- Einbindung externer Fachstellen
- ggf. Kontakt zum Jugendamt oder zur Polizei
- Schutzmaßnahmen für Betroffene
Auch für den Fall eines unbegründeten Verdachts existiert ein geregeltes Rehabilitationsverfahren.
2. Verhaltenskodex für alle Mitarbeitenden
Alle Beschäftigten verpflichten sich zu klaren Regeln im Umgang mit Nähe und Distanz:
- Respekt und Würde jedes Menschen
- Keine privaten Kontakte oder Geheimnisse
- Transparente Gesprächssituationen
- Vermeidung von Alleinsituationen ohne Einblick
- Sofortiges Melden von Grenzverletzungen
Diese Vereinbarungen schützen unsere Schülerinnen und Schüler – und gleichzeitig auch unsere Mitarbeitenden.
3. Präventionsangebote
Prävention ist ein fester Bestandteil unseres Schulcurriculums.
Wir arbeiten eng mit externen Partnern zusammen:
- Lilith – Beratungsstelle zum Schutz vor sexualisierter Gewalt
- Polizei Pforzheim (Prävention zu Medien, Gewalt, Drogen und digitaler Verantwortung)
Besonders wichtig ist uns auch die Aufklärung über digitale Risiken, z. B. im Umgang mit WhatsApp oder der Verbreitung strafbarer Inhalte.
4. Personalverantwortung und Fortbildung
Die Schulleitung sorgt für:
- Vorlage erweiterter Führungszeugnisse
- verpflichtende Schulungen zum Kinderschutz
- regelmäßige Fortbildungen
- klare Meldewege
- Benennung von Schutzbeauftragten
Kinderschutz ist bei uns Leitungsaufgabe – und gemeinsame Verantwortung aller!
5. Mitbestimmung stärkt Kinder
Klassensprecher, SMV, Klassenrat und Feedbackkultur fördern:
- Selbstbewusstsein
- Empathie
- Verantwortungsübernahme
- eine Kultur des Hinschauens
Auch für den Fall eines unbegründeten Verdachts existiert ein geregeltes Rehabilitationsverfahren.
Unsere Haltung
! Wir dulden keine Form sexualisierter Gewalt.
! Wir nehmen jedes Kind ernst.
! Wir hören zu.
! Wir handeln professionell.
Unser Ziel ist es, eine Schulkultur zu leben, in der Kinder und Jugendliche wissen:



